Ghosting ist ein schwacher Schatten oder Nachzieheffekt hinter einem bewegten Objekt auf dem Bildschirm, verursacht durch zu langsame Pixelreaktionszeiten. Dieser Test bewegt ein Objekt über einen dunklen Hintergrund — jeder sichtbare Nachzieher weist auf Ghosting oder Bewegungsunschärfe hin.
Monitor-Ghosting-Test
Ghosting tritt auf, wenn Pixel nicht schnell genug zwischen Zuständen wechseln können, um mit bewegten Inhalten Schritt zu halten. Die alte Pixelfarbe verbleibt kurzzeitig und hinterlässt einen sichtbaren Nachzieher oder „Geist" hinter bewegten Objekten. Es wird durch die Pixelreaktionszeit in Millisekunden (ms) gemessen.
- Langsame Pixelreaktionszeit: TN-Panels reagieren typischerweise in 1–5 ms; IPS- und VA-Panels können 4–15 ms benötigen. Höhere Reaktionszeiten verursachen mehr Ghosting.
- Overdrive-Artefakte: Aggressive Overdrive-Einstellungen können inverses Ghosting verursachen — ein heller Lichthof vor dem bewegten Objekt.
- Niedrige Bildwiederholrate: Bei 60 Hz wird jedes Bild 16,7 ms lang angezeigt, was Ghosting sichtbarer macht als bei 144 Hz oder höher.
- Aktivieren Sie Overdrive (auch Reaktionszeit, AMA oder TraceFree genannt) im Monitor-OSD — probieren Sie zunächst „Mittel".
- Erhöhen Sie die Bildwiederholrate Ihres Monitors in den Anzeigeeinstellungen des Betriebssystems.
- Aktivieren Sie Motion Blur Reduction (ULMB, MBR, DyAC), falls unterstützt — beachten Sie, dass dies die Helligkeit verringert.
- Wenn Sie ein VA-Panel verwenden, erwägen Sie einen anderen Panel-Typ für schnellere Reaktionszeiten.
Ghosting ist ein dunkler Nachzieher hinter einem bewegten Objekt — die Pixel sind zu langsam, um zur neuen Farbe zu wechseln. Inverses Ghosting (Overshoot) ist ein heller Lichthof vor dem bewegten Objekt — Overdrive hat die Pixel zu weit getrieben. Beide sind bei hohen Geschwindigkeiten in diesem Test sichtbar.